Willkommen zu FameLab Germany!

Drei Minuten Zeit: Das reicht zum Tee kochen. Aber um mal eben die wissenschaftlichen Theorien zum Ende des Universums erklären? Oder die Funktionen von Stammzellen?

Beim Wissenschaftswettbewerb FameLab haben Nachwuchswissenschaftler:innen 180 Sekunden Zeit, ihr natur- oder sozialwissenschaftliches Forschungsthema dem Publikum und einer hochkarätigen Jury zu erklären. Sachlich richtig, unterhaltsam und mitreißend. Bei der dreiminütigen Präsentation ist an Hilfsmitteln das erlaubt, was die Vortragenden selbst auf die Bühne tragen können – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Jedes Jahr stehen beeindruckende junge Wissenschaftler:innen bei den FameLab Regionalentscheiden in ganz Deutschland auf der Bühne. Die jeweils besten zwei Teilnehmer:innen der Vorentscheide nehmen dann am großen FameLab Deutschland-Finale in Bielefeld teil und kämpfen dort um die Chance, Deutschland beim internationalen FameLab-Finale zu vertreten.

Die Bewerbungsfrist für Teilnehmende bei FameLab Germany 2024 ist abgelaufen.

Finale am 12. Juni!

FameLab Germany - Das große Deutschlandfinale

12.06.2024

19 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle/ Bielefeld

Der Höhepunkt von FameLab Germany findet jedes Jahr vor mehr als 1.000 Zuschauenden statt!

Vorhang auf für...

Na, ob Jonas Vaquet wieder so ein Bravourstück hinlegt wie beim Vorentscheid in Bielefeld? Den und die Herzen des Publikums gewann der Informatikstudent von der Universität Bielefeld damals mit seiner lockeren Art. 

Beim Finale nimmt er sich das Thema Künstliche Intelligenz vor und erklärt, wie „ChatGTP“ eigentlich funktioniert – das intelligent antwortende Chat-Programm, das weltweit für Erstaunen und auch Ängste gesorgt hat. 

Der zweite Lokalmatador ist Julian Neugebauer, der als Doktorand am Osthushenrich-Zentrum für Hochbegabungsforschung an der Uni forscht und als Assistenzarzt in der Psychiatrie im Evangelischen Klinikum Bethel arbeitet. 

Julian beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die psychische Stimmung auf die Muskulatur und damit auch auf die Stimme von Menschen niederschlägt. (Das geht übrigens auch wieder umgekehrt: Stimmtraining als Element in der Psychotherapie!)

Das Bielefelder Trio komplettiert Amartya „Ronnie“ Kaviraj, der im Master-Studiengang „Applied Entrepreneurship" an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe studiert. 

Ronnie erklärt das Konzept des „Influential Listening“ – dem bewusst gesteuerten Zuhören bei einem Gegenüber.

Süddeutschland stark vertreten

Die weiteren Teilnehmenden am Mittwoch vor großer Kulisse in der Rudolf-Oetker-Halle kommen allesamt aus Süddeutschland. 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist gleich doppelt vertreten: Vanessa Mercedes Kind forscht im Bereich Massivbau und Baustofftechnologie. Sie verrät, wie Regen und Kälte an Bauwerken nagen. Was alle, die immer wieder im Stau stehen, auch interessieren wird. 

Ebenfalls aus Karlsruhe kommt Patricia Guerra Balboa, die zu „Cybersecurity and Data Privacy“ forscht. Sie erklärt, wie mithilfe der Mathematik persönliche Daten besser im Internet geschützt werden können.   

Die Universität Regensburg schickt auch zwei Teilnehmende ins Rennen, beide aus dem Forschungsbereich „Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik“. Michael Lößl erklärt, wie eigentlich PCR-Tests funktionieren, die seit der Corona-Pandemie nun wirklich jeder kennt. 

Und Alissa Wieberneit arbeitet in ihrer Forschung zu Nanofasern für DNA daran, wie sich ebenjene Tests als „PCR-Schnelltests“ weiterentwickeln ließen – also ohne die ewig langen Auswertungszeiten.

Die Regeln

  • Mitmachen dürfen Studierende und Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Natur- oder Sozialwissenschaften, Technik oder Medizin
  • Mindestalter: 21 Jahre 
  • drei Minuten Zeit auf der Bühne
  • freie Wahl für ein natur- oder sozialwissenschaftliches Thema
  • auf Deutsch oder Englisch
  • eigene Forschungsarbeiten oder frei gewähltes Thema  
  • Jury bewertet anhand von drei Kriterien: Der Beitrag muss sachlich richtig, unterhaltsam und mitreißend sein. 
  • Bei der Präsentation ist alles erlaubt, was am Körper getragen werden kann – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! PowerPoint ist verboten! ;)

Preise Vorentscheid

1. Preis

  • 300 €
  • Teilnahme an einem zweitägigen Kommunikations- und Medientraining in Bielefeld (03. + 04. Mai 2024)
  • Teilnahme am FameLab Deutschland-Finale in Bielefeld


2. Preis

  • 200 €
  • Teilnahme an einem zweitägigen Kommunikations- und Medientraining in Bielefeld (03. + 04. Mai 2024)
  • Teilnahme am FameLab Deutschland-Finale in Bielefeld

Publikumspreis wird am Abend der Veranstaltung bekannt gegeben

Preise FameLab Germany Finale

1. Preis

  • Qualifikation für das internationale FameLab-Finale (digital im Stream)
  • Gutschein für einen Workshop nach Wahl beim Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation incl. Reise- und Hotelkosten

2. Preis

  • Teilnahme an einer nationalen Fachkonferenz für Wissenschaftskommunikation inkl. Reise- und Hotelkosten

Publikumspreis wird am Abend der Veranstaltung bekannt gegeben.

Rückblick 2023

Internationale Krone nach Deutschland

Riesige Freude in der FameLab-Germany-Community! Aysel Ahadova, Gewinnerin von FameLab Germany 2023, holte im November 2023 die internationale Krone erstmals nach Deutschland! Ganz viele Glückwünsche gingen nach Heidelberg!

Wie schon beim Deutschland-Finale bei 900 Zuschauenden in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld überzeugte Aysel auch beim internationalen Wettbewerb wieder die Fachjury. Im Weltfinale, das die Cheltham Science Festivals weltweit live im Stream zeigten, traten neben ihr noch Nachwuchsforschende aus Australien, Tschechien, Italien, Malaysia, Südkorea, Südafrika, Schweiz und Thailand an.

Aysel, die als Postdoc am Universitätsklinikum Heidelberg und im Deutschen Krebsforschungszentrum im Fachgebiet Tumorbiologie forscht, war als Vorletzte mit ihren drei Minuten Vortragszeit an der Reihe. Mit einfachen und cleveren Mitteln erklärte sie, was die Reparatur von Autos und die Zellteilung im menschlichen Körper gemeinsam haben. 

Deutschland-Finale in Bielefeld

Den zweiten Platz beim Deutschland-Finale holte sich übrigens Isa Kleine-Bekel von der Universität Bielefeld mit dem Fachgebiet Physik und dem Thema "Deutschland sucht den Suprastar“. Als Zweitplatzierte sicherte sie sich die Teilnahme an einer nationalen Fachkonferenz für Wissenschaftskommunikation.

Wie immer war die Jury in der Rudolf-Oetker-Halle hochkarätig besetzt:

  • Cordula Kleidt, Politikwissenschaftlerin und Referatsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Prof. Dr. Alexandra Kaasch, Prorektorin für Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Bielefeld
  • Dr. Jens Foell, Neuropsychologe und Wissenschaftskommunikator
  • Prof. Dr. Uwe Rössler vom Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bielefeld.

Den Abend moderierte Marvin Meinold von "Die Stereotypen“, der bereits den regionalen Vorentscheid in Bielefeld auf unnachahmliche Weise geleitet hat.

Hast du Fragen?

Da hilft das Team der Wissenswerkstadt Bielefeld als nationaler FameLab-Partner und Ausrichter des Bielefelder Vorentscheids sowie des Deutschland-Finales:

Einfach eine E-Mail schreiben an:

famelab@bielefeld-marketing.de