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Handy-Speicher, fühlende Straßen und Holzkleber – beim Wettbewerb FameLab Germany geht es darum, komplexe Forschung verständlich zu erklären. Und zwar in nur drei Minuten.
Beim Vorentscheid in der ausverkauften Wissenswerkstadt setzte sich jetzt ein Lokalmatador durch: Physiker Maik Gärner (auf dem Foto in der Mitte) von der Universität Bielefeld gewann den Wettbewerb und qualifizierte sich damit für das Deutschland-Finale.
Maik Gärner überzeugte die Jury mit seinem Vortrag über magnetische Datenspeicher – also die Technik, mit der Smartphones Fotos, Videos und andere Daten speichern. Der Doktorand an der Fakultät für Physik der Uni erklärte, wie sich diese Technologie effizienter machen lässt.
Den zweiten Platz belegte Emily Hantsche von der HafenCity Universität Hamburg. In ihrem Beitrag ging es um Straßen, die selbst melden können, wenn Schäden entstehen. Dafür werden dem Asphalt stromleitende Partikel beigemischt.
Zum Publikumssieger wählten die 370 Besucherinnen und Besucher des Abends Tim Gatz von der Leibniz Universität Hannover. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit nachhaltigen Alternativen zu den heute verbreiteten industriellen Holzklebstoffen.
Mit ihren Platzierungen haben sich Maik Gärner und Emily Hantsche für das Deutschland-Finale von FameLab Germany qualifiziert. Dieses organisiert die Wissenswerkstadt am 1. Juli 2026 in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld.
In vier weiteren Vorentscheiden in ganz Deutschland werden die übrigen Finalplätze vergeben. Das Deutschland-Finale zählt mit rund 1.000 erwarteten Gästen zu den größten FameLab-Veranstaltungen weltweit.

Wer selbst ausprobieren möchte, wie man wissenschaftliche Themen verständlich auf die Bühne bringt, kann am 8. Mai an einem kostenlosen Workshop in der Wissenswerkstadt teilnehmen. Beim Science-Slam-Workshop stehen Präsentationstechniken und viele praktische Tipps im Mittelpunkt.
Workshop-Inhalte:
Science-Slam-Workshop
8. Mai 2026
14-18 Uhr
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